Zum Hauptinhalt springen

Wappenhaus

Das stattliche Riegelhaus ist um einiges älter als seine Nachbarn links und rechts und stammt aus dem 18. Jahrhundert. Es ist im Zehntenplan von Hausen aus dem Jahr 1774 bereits enthalten.

Das Haus ist im Giebel zweigeteilt und hat gegen die Zugerstrasse hin einen Kellerzugang. Dort unten arbeitete um die Mitte des 20. Jahrhunderts der Velomechaniker Sauter in seiner Werkstatt.

Die Hausansicht von der Zugerstrasse her sieht einer Darstellung unseres Gemeindewappens sehr ähnlich.

Verschiedene Darstellungen des Gemeindewappens von Hausen am Albis

Die Ansicht des Hauses von der Zugerstrasse her entspricht, stilisiert gezeichnet, der Darstellung des Gemeindewappens, wie es im Buch „Gemeindewappen des Kantons Zürich“ von Peter Ziegler (von 1978) gezeigt ist. Das Riegelhaus ist hier zweidimensional und damit heraldisch korrekt dargestellt.

Im Vergleich zu den älteren Darstellungen wird heute von der Gemeinde eine vereinfachte moderne Form verwendet.
Die älteste Darstellung des Hausemer Wappens findet sich auf der Tafel von Krauer, die um 1860 entstanden ist. Das Haus ist hier perspektivisch dargestellt, zeigt aber nur auf einer Seite ein Riegelwerk. Sehr naturalistisch – mit rauchendem Kamin und Lukarne in der ziegelgedeckten Dachfläche – zierte das Riegelhaus von 1884 bis in die 1920er Jahre hinein amtliche Drucksachen. Auch Vereinsfahnen, Feuerwehrgeräte und Stempel trugen um die Jahrhundertwende das Wappen mit dem perspektivisch und damit nicht heraldisch gezeichneten Haus.

Standort