Laut schweiz. Idiotikon bezeichnet der Name „Chratz" sinnbildlich einen engen Raum, eine Sackgasse.
In den 1980er-Jahren entstand einhergehend mit dem Bau des Gemeindesaals aus den verwinkelt angelegten Gärten am Jonenbach eine grosse Freifläche. Diese dient heute als Parkplatz sowohl für Veranstaltungen im betreffenden Gemeindesaal als auch für Anlässe auf dem Sport- und Fussballareal und in der Kirche.
An Samstagen wird der Chratz durch die angrenzende Sammel- und Entsorgungsstelle zur dörflichen Begegnungszone. Hier befindet sich auch das Übungslokal der Harmonie Hausen.
Gegenüber steht das Jugendlokal, allseits bekannt durch das jährliche Kerzenziehen. Das längliche Gebäude gleich oberhalb des Jugendlokals war einst das Schlachthaus des Dorfes.
Bevor die Elektrizität im Land Einzug hielt, wurden Mühlen, Sägen und andere Maschinen mit Wasserkraft angetrieben. Das Wasser der kleinen Bäche unserer Gemeinde reichte jedoch nicht für einen permanenten Antrieb. Einerseits hielten verschiedene Stauweiher eine Wasser-Reserve zurück und wurden bei Gebrauch angezapft. Anderseits liess sich zum Beispiel der Heischerbach bei Bedarf umleiten. Sein Wasser konnte in einem offenen Graben parallel zur heutigen Albisstrasse zum Postplatz und zum Mühlenweiher geführt werden.