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Schweikhof

Die Wirtschaft wurde eröffnet, als 1902 ein Fahrsträsschen von Ebertswil über den Schweikhof nach Sihlbrugg gebaut wurde. Den Betrieb führte während langer Zeit eine Familie Huber.

Als die Wasserheilanstalt Albisbrunn mangels genügend Zimmern seine Gäste andernorts einquartieren musste, lohnte es sich, das Gebäude teilweise aufzustocken und Kurgäste auch im Schweikhof zu beherbergen.

Von 1927 bis 1939 wirtete die Familie Limacher und anschliessend führte die Familie Stübi die bei Wanderern und Reitern beliebte Wirtschaft bis 1994.

Tagebuch-Eintrag eines Gastes

Der Architekt und Zeichner Jakob Eschenmoser besuchte den Schweikhof in den 1970er-Jahren. Hier sein Tagebuch-Eintrag:
„Bevor ich zu Tale steige, setze ich mich für eine Weile bei der kleinen Wirtschaft hin. Sie ist sehr einfach und ländlich. Ein paar rohe Tische und Bänke auf dem Platz zwischen Haus und Stall. Und amüsiere mich an einer Tafel Verboten, Pferde an den Tischen nagen zu lassen. Zurzeit ist kein Reiter hier, aber ich stelle mir vor, wie solche sich zu kurzem Trunke niedersetzen, ihr Pferd am Zügel nahe bei sich behaltend.“

Pendeln via Schweikhof

Bis in die 1950er-Jahre bestanden nur wenige Postauto-Verbindungen ab Hausen. Um nach Zürich zu gelangen, bestiegen Berufspendler und Mittelschüler deshalb in Sihlbrugg-Station die Bahn, um über Thalwil nach Zürich zu fahren. Täglich legten sie mit Velo und zu Fuss den Weg von Hausen zum Schweikhof und durch den Wald hinunter zur Station zurück. Abends ging’s auf demselben Weg wieder nach Hausen.

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